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HongKong

So es gibt wieder mal was Neues, vermutlich das letzte mal aus China, da es ja heute abend nach good old Germany zurückgeht

Zusammen mit Marcel habe ich mich auf den Weg gemacht um HongKong ein wenig auf den Kopf zu stellen.

Die Anreise per Flugzeug hat sich blöderweise um etwa zweieinhalb Stunden verspätet, wodurch wir unsere schon in Hongkong befindlichen Kollegen (Max, Christina und Jonas) am vereinbarten Treffpunkt verpassten. Blöderweise funktionierten unsere chinesischen Handys dort auch nicht.

Also checkten wir erst mal in unser Hostel ein. Dieses gehört zum legendären ChungKing-Mansion, welches hauptsächlich von Indern betrieben wird. Von außen sieht das ganze ungefähr so aus:

Innen jedoch war es eigentlich ganz wohnlich. Überraschend sauber, halbwegs ruhig, sicher aber alles sehr eng.

Plötzlich ein Anruf auf Marcels Handy (Geschäftstelefon, funktionierte halbwegs): "Hey, hier ist Max, wir sind in 5 Minuten an eurem Hostel, Haupteingang!" Die haben es doch wirklich geschafft, von einer Telefonzelle anzurufen! Voller Euphorie sind wir zum Eingang gestürmt und warteten.... und warteten... kauften Bier und warteten... Thomas, ein Freund von Marcel stiess zu uns und wir warteten... kauften Bier und warteten... Etwa 3 Stunden später beschlossen wir dann selbst loszuziehen und zu feiern, da wir davon ausgingen dass die Kollegen vermutlich nicht mehr kommen. Noch immer gibt es keine Klarhheit wie das Debakel passieren konnte. Ich vermute es gab einige Ungereimtheiten im Zeit-Raum-Kontinuum.

Mit denen beiden (und Ali dem Inder) war ich übrigens unterwegs. Links Thomas, ein Franzose der vor wenigen Tagen nach HK umgezogen ist und rechts mein (ehemaliger) Kollege Marcel.


Nach einer langen Nacht starteten wir dann unsere Sightseeing-Tour um etwa 5 Uhr abends.... 

Mit der Metro fuhren wir auf HongKong Island (wir waren auf der Festland Seite "Kowloon" ), weil dort ist so das Zentrum von Hongkong. Entsprechend viel los war dort...

In HongKong gibt es übrigens sehr viele Ausländer, fast jeder spricht Englisch (selbst der Taxifahrer) und es wird auf der linken Seite gefahren. Damit möglich wenige Touristen an den Straßen angefahren werden, hat man netterweise die größten Übergänge mit Hinweisen versehen:

So nun aber weiter im Kontext. Ein wenig desorientiert liefen wir einfach so durch die Gegend wie es uns richtig erschien. 

Ziemlich verwirrt hat uns dabei, dass auf diesen erhöhten Fusgängerwegen unzählige Frauen philippinischer Herkunft (ungelogen, es waren viele hunderte) kleine Appartments aus Karton gebaut hatten und dort entweder Karten spielten, aßen oder lasen.

Später wurde uns erklärt, das seien alles Putzfrauen, die immer Sonntags dort auf neue Jobs warten. Ich wiederhole, es waren Hunderte, wenn nicht sogar Tausende....

Von dort war es dann nicht mehr weit zu den Piers, von denen man eine gute Aussicht auf beide Teile von Honkong hat. Das bin übrigens ich:

Das ist das zweithöchste Gebäude von HK, das 2 IFC

 An diesem Tag besuchten wir noch eine weitere Attraktion von HongKong: der Mid-Level-Escalator. Das ist ein Verbund von Rolltreppen, die insgesamt etwa 800m lang sind.

Die ganzen Querstraßen sind dabei übersäht mit Bars...

 So und hier noch 2 Bilder von HK bei Nacht:

Sightseeing Tag zwei begann mit der Fahrt nach Lantau, eine Insel direkt neben Honkong. Vor dort ging es mit der  "Ngong Ping 360" hoch zum Riesenbuddha. Die Ngong Ping ist eine Seilbahn von insgesamt 5700m länge, die Teilweise riesige Abstände zwischen den Masten hat (1500m). Aber sehr selbst:

Aber die Seile sind stark genug und so kann man die 25 minütige Fahrt auch geniesen

Oben angekommen gibt es dann ein paar Restaurants und Souvenier-Läden, über welchen der Riesenbuddha thront!

Außer einer kleinen Sammlung von Seilbahnen aller Welt gibt es an dieser Stelle aber nicht viel zu sehen....

Anschließend stiegen wir zum Buddha empor.

 Wo andere Lotusblüten oder ähnliches überreichen, gibts von mir eben ne Coke emotion

Von der Rückseite des Buddhas ergibt sich ein schöner ausblick auf das Meer. Schon fast Mediterran.

An dieser Stelle jetzt noch eine kleine Lektion zum Thema Räucherstäbchen.... Es gibt sie in vielen Größen. Das fängt an bei bleistiftgroßen Objekten, geht weiter über armlange Stäbchen wie hier im Bild zu sehen...

...und endet mit solchen Riesenprügeln!

Zweite Station an diesem Tag war der Victorias Peak. Der Gipfel befindet sich auf Hongkong Island und dementsprechend ist die Aussicht auf HK auch grandios.

In die entgegengesetzte Richtung kann man dagegen den Sonnenuntergang bewundern.

Bald danach war unser HK-Trip dann auch schon wieder rum und es ging mit dem Flieger zurück nach Shanghai.

Sobald ich mich in Deutschland wieder einigermaßen aklimatisiert habe, gibt es noch einen letzten Blogbeitrag über meine letzte Station in China: Xian.

 Bis dahin: Macht es gut, in weniger als 18 Stunden sollte ich wieder in Deutschland sein

9.3.11 10:51

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