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Beijing baby!

Hey zusammen!

Wir haben die Tage vor Weihnachten in Beijing verbracht und es war super.

Hingekommen sind wir ja wie hinreichend bekannt mit dem Nachtzug. Entschädigt wurden wir aber von dem tollen Hotel. Das war sehr authentisch chinesisch. Kein großer Block mit 200 schicken Zimmern sondern ein typischer chinesischer Hof und außen rum jeweils die wenigen Zimmer.

 

Die zwei Huskies hatten wohl eine bewachende Funktion, waren aber sehr lieb.

 

Anders als Shanghai hat Peking nicht nur Hochhäuser in denen die Menschen wohnen sondern auch Bezirke, in denen viele kleine (verranzte) Häuser in engen Gassen wie ein Labyrinth standen. Zufällig stand unser Hotel genau in einer solchen Gegend. Für kurze Zeit hat mein Herz aufgehört zu schlagen als der Taxifahrer in diesen Bezirk eingebogen ist, aber man gewöhnt sich recht schnell an den Müll, das Runtergekommene und die etwas ärmeren Leute. Zudem hat mir mein Freund stets versichert: „Die Chinesen sind kein kriminelles Volk, hier ist alles sicher“.


Nachdem wir uns von dem Nachtzug erholt hatten besuchten wir den Lama Tempel. Dieser ist wohl einer der bedeutendsten  Tempel für den tibetischen Buddhismus. Die Tempelanlage war riesig mit vielen „Häusern“.

 

Besonders anziehend fand ich den Geruch von Räucherstäbchen, der einem schon in der Nase liegt bevor man den Tempel sieht. Die Gläubigen karren diese kiloweise in dem Tempel um mit den Räucherstäbchen am Kopf zu beten. In jedem dieser Häuser befanden sich viele buddhistische Statuen und Ikonen.

Sogar ins Guinness Buch der Rekorde ist dieser Tempel eingegangen, da in einem der Häuser eine 26 Meter hohe Buddhastatue steht, die aus einem Stück Sandelholz geschnitzt wurde, war beeindruckt.


Auf dem Rückweg hier einige Sportgeräte, die der Öffentlichkeit zur Benutzung zur Verfügung gestellt wurden. Solche Sportgeräte findet man immer wieder und obwohl das für uns nicht nachvollziehbar ist, werden diese von Menschen jeden Alters genutzt um sich fit zu halten. Krass die Chinesen. Man trifft sich auch Abends und Morgens an größeren Plätzen zum Tanzen. Da läuft man nichts ahnend durch die Straßen und plötzlich … BAAM … eine Menschenmenge (jeden Alters) , die zu Musik im Takt sowas wie einen Linedance veranstaltet.  Eine lustige und tolle Sache, die sich in Deutschland wahrscheinlich nicht durchsetzen wird.


Ein Muss in Peking ist der „Platz des himmlischen Friedens“. Dieser ist mit knapp 40 ha der größte Platz der Welt. Die großen Masten, die verteilt auf dem Platz stehen sorgen nicht nur für eine adäquate Illumination sondern auch mit den befestigten Kameras für eine perfekte Überwachung der Leute (so wie eigentlich überall in China). Hier sieht man schon oder eben auch nicht den Smog, der sich wie ein dichter Nebel über die Stadt legt. Hier ist noch zu sagen, dass ein tiefer Atemzug in Peking nicht zu empfehlen ist, da die Luftqualität katastrophal ist. Vermutlich schlechter als irgendwo anders auf der Welt. Es stinkt einfach immer und wenn man wieder ins Hotel kommt stinkt man so derb nach Abgasen und Rauch als hätte man den ganzen Tag Kette geraucht.

 

Am Platz des Himmlischen Friedens steht zur einen Seite das Mausoleum von Mao (heiß verehrt in China).

 

Wenn man dieses passiert kommt man zu der Verbotenen Stadt. Verboten deswegen, weil die riesige Anlage in der Ming und Qing als Kaiserpalast diente und dem Pöbel der Zugang versperrt war. Der Palastbau hat eine Fläche von 720.000 m² und stellt mit der Architektur das chinesische Weltbild dar und galt früher als Machtsymbol, weshalb kein Gebäude die der Verbotenen Stadt überragen durfte.

 


Am dritten Tag stand die Große Mauer auf dem Plan. Wir haben uns hierzu einen Taxifahrer für einen Tag gemietet, der uns in seinem Luxusschlitten zur Mauer und den Ming Gräbern gefahren hat.

 

Man hatte wohl ab 500 Jahre v. Chr. mit dem Bau angefangen um sich vor nomadischen Völkern aus dem Norden zu schützen. Im Laufe der Zeit wurde die Chinesische Mauer immer weiter ausgeweitet, bis eine Barriere von knapp 9000 km entstand.

Aber auch noch heute wird die Mauer immer wieder in bestimmten Abschnitten renoviert die dem Tourismus gelten. Die Mauer liegt in dem Bergen, sodass die Aussicht einfach fantastisch ist.


Die Wachtürme zwischen den einzelnen Streckenabschnitten wurden als „Behausung“ genutzt und zur Sendung eines Feuersignals zu benachbarten Türmen bei Gefahr.


Ihr seht schon, einfach traumhaft die Aussicht und ein wahnsinniges Gefühl auf der CHINESISCHEN MAUER zu stehen. Hammer!

 


Zurück in Peking waren wir in der Stadt bummeln. Dort stießen wir auf einen Chinesischen Fress-Markt in einer Gasse. Der war der Oberhammer, überall die Straßenköche und die Gerüche und alle rufen sie einem zu.

 

 


Ach ja und zu essen gab es Skorpione, Seesterne, Seepferdchen, Vogelspinnen und Oktopus am Spieß. Zum Glück gab es da auch die altbewährten Dumplings (Teigtaschen).


Zu der Zeit ist eine Wahnsinnskälte nach Peking gezogen (-15 °C und ein sehr sehr starker und sehr kalter Wind).

Hier ein typisches Bild vom Verkehr in Peking … Stau, Stau, Stau.

Am letzten Abend waren wir wie auch anders: Peking Ente essen. Die Ente wird hierzu aufgepumpt und nach einer bestimmten Art zubereitet, sodass eine knackige Kruste entsteht, die der Koch dann vor unseren Augen von der Ente geschnitten hat. Diese Kruste wickelt man dann mit Lauch und Sauce in ganz dünne Fladen und isst den dann wie einen Wrap (nur mit Stäbchen).


@ Tatti: Nächstes Mal beim Chinesen bin ich dann der Pro

Aus Peking zurück gings zum Weihnachtsfeier in einem Hotel in Taicang. War ganz nett, sogar mit nem dicken Chinesen in Weihnachtsmannkostüm der Nikoläuse aus Plastik verteilt hat. Als der Weihnachtsmann dann bei mir war wurde (ohne mein Wissen) auch ein Foto von Simon, mir und Thomas gemacht, welches dann am nächsten Tag in der lokalen Zeitung gedruckt wurde. Ich bin begeistert. Ich treibe noch den Artikel mit Bild auf und stell ihn hier online. Der Wahnsinn.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Shanghai, denn ich musste meine Sachen beim Schneider abholen bzw. nachbessern lassen. Abends führte ich dann beim Spaziergang durch Shanghai meinen neuen maßgeschneiderten Mantel aus. Ich liebe es.


Obwohl Weihnachten einfach gar nicht so war wie das gemütliche Beisammensein mit der Familie mit Weihnachtsessen und Geschenken und Schnee wird vermutlich Silvester in einer der größten Metropole der Welt  (Shanghai) viel aufregender als in Deutschland

Erst mal werden wir Morgen meinen Geburtstag Abends beim Teppanyaki etwas feiern, Bilder folgen natürlich.

29.12.10 10:26

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